Schützenfest 2026 – 200 Jahre – Ein guter Grund wieder gemeinsam zu feiern

Das Jubiläumsfest startete am Freitag traditionell mit dem Vogelschießen. Georg Prolingheuer beförderte mit dem 219. Schuss die letzten Reste des Vogels aus dem Kasten und darf sich genau 25 Jahre nach seinen Eltern, Ostönner Schützenkönig nennen. Er regiert gemeinsam mit seiner Frau Janette. Die Vizekönigswürde sicherte sich im Anschluss Jonas Langenhorst. Bei einer stimmungsvollen Kulisse auf dem Schützenplatz wurde am Abend noch die Proklamation der neuen Majestäten durchgeführt, bevor ausgelassen gefeiert wurde.

Die Insignienschützen
Krone: Gareth Cole, 22. Schuss
Zepter: Karsten Wagner, 113. Schuss
Apfel: Lennart Oevel, 144. Schuss

Am Samstag wurde gemeinsam mit unseren befreundeten Nachbarvereinen gefeiert. Ein voller Sportplatz mit 8 Gastvereinen, Ehrengästen und zahlreichen Zuschauern stellte einen tollen Rahmen für die Reden und Glückwünsche dar.

Zur Überraschung des Oberst wurde vom Kreisvorstand noch eine ganz besondere Auszeichnung mitgebracht. Heinz Rocholl erhielt unter großem Beifall die höchst mögliche Auszeichnung, den silbernen Verdienstorden am Bande. Nach kurzem Festumzug durchs Dorf fand die Parade auf dem Sportplatz statt. Begleitet vom Tambourkorps Soest-Mitte und unserem neuen Musikzug Schloss Neuhaus ergab sich ein prächtiges Bild, welches dem Jubiläum würdig war.

Natürlich durften am Samstag auch unser Kindertanz und die Jungschützentaufe nicht fehlen, bevor kräftig gefeiert wurde.

Der Festablauf wurde für das Jubiläum angepasst. So wurde unser neuer König am Sonntag abgeholt.

Das Königspaar Georg und Janette Prolingheuer mit ihrem Vizekönig Jonas Langenhorst und Hofstaat, sowie Kaiserpaar Frank und Nathalie Tolksdorf

Nach dem Fahnenausmarsch ging es zurück zum Festplatz, um verdiente Schützen zu ehren. Neben den Ehrungen der Königs- und Vizekönigsjubilare und der langjährigen Mitgliedschaften gab es weitere besondere Verdienste. Fabian Knop wurde für seine langjährige Unterstützung des Vereins mit der Anstecknadel in Bronze ausgezeichnet. Insbesondere die Organisation der freiwilligen Musiker, die unseren Verein in den letzten Jahren unterstützt hat, als keine andere Musik zur Verfügung stand, wurde maßgeblich durch Fabian vorangetrieben. Heinz Rocholl dankte für das nicht selbstverständliche Engagement.

Jubilare:
25-jähriges Königsjubiläum: Ulrich Prolingheuer
25-jähriges Königinnenjubiläum: Elisabeth Prolingheuer
25-jähriges Vizekönigsjubiläum: Jens Sievert
40-jähriges Königsjubiläum: Udo Scherer
40-jähriges Königinnenjubiläum: Monika Scherer
40-jähriges Vizekönigsjubiläum: Norbert Vierus
60-jähriges Königsjubiläum: Walter Kallenbach
60-jähriges Königinnenjubiläum: Heide-Marie Bauer
60-jähriges Vizekönigsjubiläum: Herbert Sillis

Mitgliedschaften:
25 Jahre: Elmar Suermann, Stefan Sieren, Marc Woesthoff, Michael Böllhoff, Martin Sturhahn, Alexander Enze, Sebastian Brand, Mathias Graf von Kanitz
40 Jahre: Wolfgang Hellmich, Hendrik Oevel, Heinz Rocholl, Karl-Heinz Topp
50 Jahre: Ulrich Brand, Georg Haverland, Hans-Juergen Wagner, Heinrich Wegge
60 Jahre: Frank-Dieter Sievert, Winfried Wiesenthal

Nach längerer Zeit ohne Wechsel fanden zudem zwei Vorstandswechsel statt. Thorsten Oevel, als 1. Zugführer, verlässt nach 15 Jahren den Vorstand. Carsten Mohrs scheidet nach 22 Jahren, viele davon als Geschäftsführer, aus. Heinz Rocholl dankte für die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit und durfte die Auszeichnung des Verdienstordens in Silber überreichen.
Beide wurden aufgrund Ihrer jahrelangen Vorstandstätigkeiten in den Ehrenvorstand aufgenommen.

Ein ganz besonderer Programmpunkt fand am Abend statt. Ein großer Zapfenstreich, bei einem tollen Zusammenspiel unserer Musiken, rundete ein tolles Jubiläumswochenende ab. Der Zapfenstreich findet in Ostönnen nur zu Jubiläen und bei einem Kommandeurswechsel statt.

Ein stimmungsvoller Abschluss bevor in der Halle gefeiert wurde. Carsten Mohrs konnte ein letztes Mal den einmaligen Vizekönigstanz anleiten und die Stimmung in der Halle gemeinsam mit dem Vizekönig, dem Hofstaat und vielen Schützen und Besuchern aufheizen.