Spende zu Erntedank

Von der Schnapsidee zur  Schnapszahl

Am Schützenfest wurde unser Vorstandmitglied Christoph Dustert für seinen gewaltigen Rauschebart kritisiert. Die Meinung war, er solle sich doch einmal ordentlich rasieren. Und um die Forderung zu unterstreichen, legten einige Vorstandsmitglieder zusammen. Damit schufen sie ihm einen monetären Anreiz. Die Idee fand unser Bannerträger nicht schlecht. Damit er sich von seinem geliebten Bart trennen würde, sollte aber lieber für einen guten Zweck gesammelt werden. Und dann sollte auch ein bisschen mehr zusammen kommen. Das ließen sich Vorstand und Schützen nicht zweimal sagen, und rührten kräftig die Werbetrommel. Doch dass sie innerhalb von zwei Tagen einen vierstelligen Betrag zusammen bekommen sollten, damit hatte wohl niemand gerechnet. Da die Aktion sich aus einer Schnapsidee entwickelte, rundeten wir die gesammelte Summe auf den „glatten“ Betrag von 1111 Euro auf. Damit gab es für unseren Vorstandskollegen keinen Ausweg mehr. In einer legendären Scher-Aktion, am Schützenfest Sonntag, mitten auf der Tanzfläche, musste er nun Wolle lassen.

Spendenübergabe an den Förderverein des Kindergarten Ostönnen

Spende für die Kleinen

Der Bart ist ab, aber wer profitiert nun davon? Der Schützenverein unterstützt traditionell gern die Kinder- und Jungendarbeit. So spendete der Verein in der Vergangenheit bereits für die Jugendabteilung des GWO, oder die Jugendfeuerwehr. Dieses mal sollten es die ganz Kleinen werden. Am Erntedankfest übergaben der mittlerweile wieder bärtige Bannerträger und die Vorsitzenden dem Förderverein des Kindergartens den Spendencheck. 

Festbericht Ostönnen 2018

Robert Kehlbreier regiert Ostönnen

Unter der Vogelstange 2018Mit dem 127. Schuss sicherte sich in diesem Jahr Vorstandsmitglied Robert Kehlbreier die  Königswürde in Ostönnen. Damit tauscht der Fähnrich nun für ein Jahr die Vereinsfahne gegen die  Königskette ein. Zu seiner Königin wählte er seine Freundin Sandra Hoffmann.

Nachdem zuvor Christian Sträter die Krone, Jens Sievert das Zepter und David Freame den Apfel erlangt hatten, war der Vogel bereits stark angeschlagen. Da es im Anschluss keinen klaren Favoriten auf die Königswürde gab, entschied sich Robert spontan die Gunst der Stunde zu nutzen und erlegte den Königsadler mit gezielten Schüssen.

Hofstaat beim König 2018Im folgenden Schießen sicherte sich Christian Sträter die Vizekönigswürde, mit dem letzten Schuss auf den Hampelmnn, dieses Jahr in Form eines Schützen.

Am Samstag traten die Schützen an, um König und Königin sowie Hofstaat abzuholen. Nach einer Pause zur Stärkung am Lindweg folgte der festliche Umzug durch das Dorf. Königstanz 2018Zurück am Festplatz wurde zunächst die Königin gekrönt und der Königstanz durchgeführt, bevor verdiente Schützen geehrt wurden.

Verdiente Schützen geehrt

Jubelkönig 2018Für ihr 25-jähriges Jubiläum wurden König Heinrich Teiner, Königin Ingrid Teiner und Vizekönig Heinrich Wegge geehrt. Zum 60-jährigen Königinnen-Jubiläum wurde Emmi Rocholl ausgezeichnet.

Die Schützenbrüder Michael Scheiwe, Frank-Georg Sievert, Martin Gocht, Roland Schroeder-Schilling, Martin Hemmer und Harry Geppert wurden für ihre 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Die Anerkennung  für 40 Jahre Vereinstreue erhielten Burkhard Berghoff, Thorsten Diekmann, Hans-Peter Fischer, Ulrich Kaiser, Werner Kessler,Heinz-Georg Kipp, Klaus Mewes und Jürgen Rummel.

Geehrte Schützen 2018Mit dem Verdienstorden der Kreisschützengemeinschaft in Bronze wurde dem 3. Zugführer Karsten Rosenkranz eine besondere Auszeichnung zuteil. Unter seiner Führung haben sich die im 3. Zug organisierten Jungschützen zu einer wichtigen Stütze  des Vereins weiterentwickelt, so dass sie heute aus dem Vereinsleben nicht mehr wegzudenken sind.

Kinderkönig ermittelt

Kinderkönigspaar 2018Eine Premiere hatte in diesem Jahr das Kinderkönigsschießen auf dem Schützenfest. Statt auf einem eigenen Fest, wird der König – oder die Königin – nun am Schützenfest-Samstag auf dem Festplatz ermittelt. Die erste Festkönigin, die das letzte Stück des Adlers mit der Armbrust abschoss, ist Henrieke Volkmann. Zu ihrem König wählte sie Benett Schneider.

Jungschützen getauft

Jungschützentaufe 2018Ein Highlight des Samstag Abends ist in jedem Jahr die Jungschützentaufe. Dort wurden dieses Mal nicht  nur neue Vereinsmitglieder einer Sektdusche unterzogen, sondern auch Amtsabgänger und der Tambourmajor Andre Hänsch abgekühlt.

Party mit Voice & Voice

Für eine mitreißende Party mit bester Musik zu ausgelassener Stimmung vom Abend bis in die frühen Morgenstunden sorgte die Band „Voice & Voice“.

Beim Oberst 2018Am Sonntag traten die Schützen zur Abholung des Oberst in der Hellweghalle an. Wie bereits seit vielen Jahren Tradition, begleitet durch die Jungschützen der befreundeten Bruderschaft St. Hubertus Mawicke. Auf dem Hof  Rocholl stießen dann auch Königspaar und Hofstaat dazu, um sich bei bestem Königswetter im Dorf zu präsentieren.

Zurück am Festplatz verfolgten zahlreiche Zuschauer die prunkvolle Parade und den anschließenden Königstanz.Danach folgten die Amtsübergaben im Vorstand.

Führungswechsel bei den Jungschützen

Amtsübergabe 2018Der bereits am Samstag mit dem Verdienstorden in Bronze ausgezeichnete Zugführer des 3. Zuges, Karsten Rosenkranz, konnte sich auf der 1. Jahreshauptversammlung satzungsgemäß aus Altersgründen nicht erneut zur Wahl stellen (§12 Abs. 4). Die Jungschützen verabschiedeten ihn mit einem eigens gestalteten „Danke Karsten“-Abschied 2018Schnaps, den sie an alle Schützen verteilten. Für ihn wurde Lennart Oevel zum neuen Zugführer des 3. Zuges gewählt und nun in das Amt eingeführt. Karsten Rosenkranz unterstützt den Vorstand weiterhin als 1. Beisitzer des Vereins.

Überraschende Ehrung

Bevor Oberst Heinz Rocholl die Schützen abmarschieren lassen konnte, wurde er durch  den 2. Vorsitzenden Siegfried Scholz unterbrochen, der den Fahrzeughalter Heinz-Dieter Kehlbreier ausrufen ließ. Dieser verlieh dem überraschten Vorsitzenden in seiner Funktion als Kreisvorstandsmitglied den Verdienstorden der Kreisschützengemeinschaft in Silber. Heinz Rocholl wurde 2012 als Geschäftsführer in den Vorstand gewählt und übernahm ab 2013 die Führung des Vereins als 1. Vorsitzender. In dieser Zeit legte er die Grundsteine für viele positive Entwicklungen. Angefangen bei der Ausrichtung des Festes, über das Werben von Mitgliedern bis über die Vereinsgrenze hinaus, in der Zusammenarbeit und dem Dialog mit den Nachbarvereinen.

Der Bart muss ab

Vor dem Vizekönigstanz um 22:00  Uhr gab es dann noch eine weitere Aktion, die spontan auf dem Fest entstanden war. Bannerträger Christoph Dustert, oft wegen seinem Rauschebart kritisiert, kündigte an, diesen gegen eine Spende für den Guten Zweck abzurasieren. Ein ordentlicher Betrag wurde schnell von spendenwilligen Schützen und Gästen gesammelt, so dass der Bart öffentlich auf der Tanzfläche gestutzt werden konnte.

 

Grußwort des Königspaares

Königspaar Ostönnen 2017-18Liebe Schützenbrüder, Freunde und Gäste unseres Schützenvereins Ostönnen – Röllingsen,

Ein Jahr geht so schnell vorbei, da ist es uns als Königspaar nach einem wundervollen Regentschaftsjahr eine Herzensangelegenheit diese aufregenden Monate kurz für euch noch einmal zusammen zu fassen.Dieser Moment, als sich endlich wieder ein Schütze nach vielen vorangegangenen Schüssen unter die Stange traute, bereit zum vielleicht entscheidenden Schuss, obwohl kein anderer Schützenbruder mehr gewillt war.
Dieser Moment, als alle die Luft anhielten und dann tatsächlich der Vogel fiel.
Nein, von Schnelligkeit war das Vogelschießen im Jahr 2017 wirklich nicht geprägt. Man sprach schließlich nicht ohne Grund vom ersten Flutlichtkönig in besagtem Jahr. Hatte der zukünftige König doch ausreichend gezögert, Ungeplantes doch noch in die Tat umzusetzen.
(Wie unser König des Jahres 2016, Matthias, so schön sagte: „ Da muss man schon Eier in der Hose haben.“ Manchmal reichen ein paar schnell wirkende Korn allerdings scheinbar auch schon aus, um plötzlich den Königstitel unbedingt innehaben zu wollen.)Kaum lag der letzte Rest des Federviehs als Beweisstück am Boden, erklang auch schon gebührender Beifall von allen Seiten. Vielleicht waren es auch Jubelschreie, jedenfalls war es – um es mit den Worten des Königs zu sagen- „Einfach Weltklasse“. Dieser Moment hat uns gleichermaßen sehr berührt. Das war der erste sagenhafte Eindruck von unendlich Vielen, die noch folgen sollten.
Ist es stressig auf so unverhoffte Weise König und Königin zu werden, mag sich der ein oder andere fragen? Ja auf jeden Fall. Lohnt sich der ganze Stress? Ja auf jeden Fall! Denn es fühlt sich gut und richtig an, und wir haben keinen Tag bereut in den 12 Monaten unserer Regentschaft. Konnten wir doch sogar an dem im Jahr 2017 ausgerichteten Kreisschützenfest teilnehmen. Auch dieses Ereignis war, wie nicht anders zu erwarten ein weiterer Höhepunkt für uns als Königspaar.Rückblickend schauen wir zurück auf ein überaus gelungenes, emotionsreiches Fest. Gefeiert wurde, wie es sich für den Schützenverein Ostönnen-Röllingsen gehört, kräftig und ausdauernd. Da konnte uns auch das teilweise sehr nasse Wetter nicht im Geringsten ausbremsen.
So ein gelungenes Fest ist verständlicherweise nur möglich durch unendlich viele Menschen, die augenscheinlich zusammenwirkten wie ein perfekt eingespieltes Uhrwerk.
Wie viele helfende Hände hatten die Berge von leckeren Schnittchen geschmiert, und welche Frauen hatten für den bezaubernden Türkranz gesorgt, unter dem man sich so schön eingerahmt fotografieren lassen konnte? Dieses Miteinander und Füreinander hat uns tief beeindruckt und gefreut.
Deshalb möchten wir an dieser Stelle unseren herzlichsten Dank an alle Helfer, Freunde und Gönner aussprechen, die für ein perfektes Jahr gesorgt haben. Nichts desto trotz gibt es Menschen, die einen besonderen Dank verdienen. Hier möchten wir als erstes den Eltern des Königs Axel und Edeltraud danken, die Haus, Garten und Garage selbstverständlich zur Verfügung gestellt und sich um unser aller leibliches Wohlergehen gekümmert haben. Über den weltbesten Hofstaat kann man gar nicht genug lobende Worte finden und sprengt auch mit Sicherheit den Rahmen. Unser Oberst Heinz und seine Frau Ute leisten in Verbindung mit dem gesamten Vorstand einfach sensationelle Arbeit. Aber was Jens und Cörkie, unsere beiden Königsoffiziere für König und Königin vollbringen, grenzt quasi an ein Wunder. Es gibt nichts, auf was die beiden nicht vorbereitet sind. Selbst der äußerst schwierige und ständig abwesende König ist für die beiden keine große Herausforderung.
Jens, der Retter in der Not, der alles aus seiner Tasche zaubert von Traubenzucker über Sicherheitsnadel bis hin zum Pflaster. Cörkie, die Ruhe in Person. Einfach klasse.
Auch über die Vielzahl an Gratulationen der zahlreich erschienenen Gastvereine, die zu besuchen ebenfalls ein absolut tolles Highlight für uns war, haben wir uns sehr gefreut.
Was wäre ein Schützenfest ohne Musik? Vielen Dank an die Musikvereine, die Band und unseren sensationellen DJ.
Ohne Euch alle wäre das Fest nicht halb so schön und wohl auch gar nicht möglich gewesen.
Vielen, vielen DANK Euch Allen.Nun verabschieden wir uns leider als Königspaar und wünschen dem nachfolgenden Königspaar ein ebenso gelungenes, ausgiebiges Jahr, wie wir es erleben durften.
In Vorfreude auf das bevorstehende Fest vom 29.06 – 01.07.2018 in Ostönnen verbleiben wir mit bester Erinnerung,Euer Königspaar
Thomas Brämer und Daniela Schimura